Bernhard Themessl (FPÖ) – Euro-Krise und Griechenland

Strache: Desaster des Brüsseler Zentralismus – Nein zur Beteiligung Österreichs an den Transferzahlungen und den Haftungen Zu Beginn seiner heutigen Rede im Nationalrat stellte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache klar, dass die Freiheitlichen bereits im Februar 2009 den Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone gefordert haben. Das BZÖ hat dies erst vierzehn Monate später kopiert. “Was wir heute erleben, ist das ökonomische und politische Desaster des Brüsseler Zentralismus”, erklärte weiter. “Die Euro-Fanatiker kommen mir manchmal vor wie die letzte DDR-Regierung, die in ihren Politbüros noch immer an ihren marxistischen Hirngespinsten festgehalten hat, während draußen die ersten Steine aus der Mauer gebrochen sind und sich ihre Bürger in Scharen in den Westen abgesetzt haben. Wenn man das Ruder nicht herumreiße, werde die EU bald das Schicksal des real existierenden Sozialismus ereilen. “Die Menschen werden es sich nicht mehr länger gefallen lassen, für einen zentralistischen Moloch ausgeplündert zu werden.” Die FPÖ habe schon von Anfang an gesagt, dass eine Volksabstimmung über die diversen EU-Rettungs-, Haftungs- und Knebelungsschirme unumgänglich sei, erinnerte Strache. “Hier werden grundlegende Verträge geändert und gebrochen, hier wird die Europäische Union skrupellos in eine Transfer- und Schuldenunion umgewandelt.” Für solche Fälle habe Faymann seinerzeit in seinem Brief an die Kronenzeitung Volksabstimmungen versprochen. Heute sei der Bundeskanzler aber nicht
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