Eurokrise: Rating-agenturen Sollen Jetzt Entmachtet Werden …

KOPP www.youtube.com Nachdem zahlreiche Euro-Länder in der Bewertung abstürzen, entbrennt jetzt ein heftiger Streit zwischen den Rating-Agenturen und den europäischen Regierungen. Die Euroländer wollen sich die Eingriffe nicht mehr gefallen lassen, meldet die Basler Zeitung. »Am Gängelband der Ratingagenturen zu hängen, könne ganze Volkswirtschaften zerstören und eine Währungsunion wie den Euro zerfetzen«, monieren neben Kanzlerin Merkel auch weitere Regierungsvertreter der Eurozone. Standard und Poor’s hatte jüngst den französischen Vorschlag einer Beteiligung privater Gläubiger an den Griechenland-Schulden quasi abgelehnt. Damit rücken hohe Abschreibungen von Athen-Krediten in den Büchern der Banken gefährlich nahe. Bundeskanzlerin Merkel sieht kein Fundament mehr für übereilte Herabstufungen ganzer Volkswirtschaften. Besonders stößt sie sich daran, dass den Agenturen so schnell geglaubt wird. Die Ratingagenturen entgegnen, lediglich die gesammelten Daten anhand erprobter Rechenmodelle auszuwerten und die Ergebnisse offenzulegen. Das deutsche Kanzleramt stellte klar, die Tatsache, dass Merkel »sowohl eine Aufsicht als auch eine eigenständige europäische Ratingagentur vorgeschlagen habe, spreche Bände«. 06.07.2011 Basler Zeitung Die Methoden der Rating-Agenturen bazonline.ch

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